Wie im Vorgänger geht es auch hier rum, natürlich möglichst, als erste die Ziellinie mit seinem Boot zu überqueren.
Hydro Thunder zeichnete sich damals durch viele Kurse, abgedrehte Boote und einer eingängigen Steuerung aus (aber auch hier muss man Üben, um ein Gefühl für die Steuerung zu entwickeln).
Das Sequel, Hydro Thunder Hurricane, schlägt auch hier in die gleiche Kerbe.
Hydro Thunder Remake(!?)
An die Steuerung, sowie den Aufbau der ingesamt acht Strecken, muss man sich zu Beginn gewöhnen.
Zu beginn dies Spiels haben wir nur eine Strecke und ein Boot zu Verfügung, um weitere freizuschalten, müssen wir Punkte sammeln, die wir durch entweder Singeplayer- oder Multiplayerpartien sammeln können.

Nun zu den Spielmodi.
Im Einzelspieler-Modus können wir vier verschiedene Arten von Rennen.
Wettkampf: Hier fahren wir ein Rennen gegen 15 gesteuerte Computergegner, dir ihr Niveau an unsere Klasse anpasssen.
Slamom: Hier muss man eine Strecke abfahren, indem man, optimaler Weise, durch alle Ringe fährt.
Hindernissrennen: Im Grunde nichts anderes als Slamom, nur ohne Ringe dafür mit kistenweise Sprengstoff. Ein Zeitrennen, indem man keine Kiste berühren sollte.
Meisterschaft: Hier werden Rennen gefahren im Meisterschaftstyp, die eine Mischung aus den anderen dreien Renntypen darstellen.
Sammler und Highscorejäger aufgepasst
Die Modi sind nicht nur fades oder loses Beiwerk.
Wer alle Strecken, alle Packete, alle Ausführungen der Boote, sowie jege erdenkliche Zeit, auf jedem Schwierigkeitsgrad schlagen will, der wird hier seine wahre Freude finden.
Um dies zu bewerkstelligen, muss man die Hilfe der Nitroflaschen in Anspruch nehmen und eine Art Hebel aufsammeln, die versteckte Rampen aus dem Boden hieven, um so wiederrum Sprungpassagen oder Möglichkeiten der Abkürzung zu ermöglich.
Apropos Abkürzungen: Wärend man auch mit den ersten beiden Klassen nur marginale Schwierigkeiten haben wird, wird man bei der Expertenklasse, ohne jegliches Wissen von Abkürzungen, es wirklich schwer haben sich auf die vorderen Plätze einzufinden.
Neues HD Gerüst und angepasster Sound

Die Strecken sind sehr unterschiedlich, von Area 51 über die Kanalisation von Paris, bis zum verlorenen Bayblon. Die Strecken sehen recht schick aus, wobei im Hintergrund und an dem Design der Strecken noch ein bisschen Arbeit und die Liebe zum Detail fehlt.
Die teils etwas abgedrehten Boote (UFO, Flugzeug, Drakster usw.), die sich verändern beim Aufsammeln von Nitroboost, sind leicht wiederzuerkennen,
Der Sound, die Musik, sowie Umgebungssound, als auch die Soundkulisse der Boote sind recht gut gelungen.
Gameplay
Am Gameplay gibt es nicht viel zu meckern, die Steuerung ist leicht erlernbar, trotz der diversen unterschiedlichen Werte, der Boote, steuern sie sich um Grunde ziemlich gleich. Durch die doch extreme Arcadebasis des Spiels kommt es desöfteren zu unabsichtlichen Drehungen, Explosionen und Fahrten in die falsche Richtung.
Doch leider hat auch Hydro Thunder Hurricane seine Bugs.
So passiert es schonmal, das wir durch Fassaden fahren, abheben ohne ersichtlichen Grund oder an Stellen zuerschellen, indenen sowas nicht passieren hätte können.
Fazit
Hydro Thunder Hurricane, ist wirklich eine sehr gelungene Neuauflage des ursprünglichen Hydro Thudners. Das komplette Gerüste, wurde grafisch überarbeitet.
Fasst alle Boote wurden übernommen, mit Ausnahme der geheimen Boote, hinzu kommt noch ein sehr sinnfreies Quietscheentchenboot, welches aber doch einen zum schmunzeln bringt.
Die Strecke sind unterschiedlich, nett designt, aber dann doch leider etwas zu lieb- und ideenlos.
Für Highscore- und Sammeljunkies bietet das Spiel doch ordentlich etwas (Packete, alternative Aussehen der Boote, Goldmedailien, usw.).
Die Steuerung ist immer noch arcadelastig und schnell erlernbar, trotzdem sollte man ein bisschen Geduld beim erlernen der Steuerung parat haben, denn ganz so einfach ist es dann doch nicht.
Im Singeplayer ist das Spiel okay, wer aber noch ein paar Freunde hat, die sich an dem Vorgänger erinnern können, sollte diese unbedingt ans Pad holen, denn im Multiplayer (Lokal bis zu vier Spieler) trumpft das Spiel richtig auf, es gibt kaum ein besseres Multiplayer-Arcadespiel.
Damit kann ich jedem eine Kaufempfehlung aussprechen, (Preis 15€; 1200MS Point) der gerne ein Multiplayer-Arcadespiel haben möchte und auch für alle Fans des Originals, auch wenn einige Boote fehlen und eventuell auch Strecken verändert oder ersetzt wurden.
Bewertung
Grafik: 7/10 kleiner Ruckler, Zeilenverschieber, mittelmäßige Grafik
Vielfalt: 5/10 acht Boote, acht Strecken, keine Secrets
Sound: 7/10 gute Musik, gute Umgebungs- und Bootsounds
Bedienbarkeit: 7/10 leicht zu erlernen, etwas Übung gefragt, trorz Arcadesteuerung gut
Spielspaß: 6/10 langweiliger SP, aber MP richtig groß, kaum freischaltbares
Multiplayer: 8/10 lokale vier Spieler Partien, eine Perle unter den (Arcade-) Multiplayer
Dies ergibt eine Wertung von 6,6/10